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Bericht: „Ein Freund Bosnien-Herzegowinas – Prof. Hugo Schanovsky“
Promotion des Dokumentarfilms in Linz
„Ein Freund Bosnien-Herzegowinas – Prof. Hugo Schanovsky“
Professor Schanovsky hatte als einer der ersten seine Stimme erhoben und durch seine Gedichte und Kolumnen kritisierte er die Untätigkeit und Passivität Europas in Verhinderung des Genozids in Bosnien-Herzegowina.
Nach dem alten Sprichwort „Du wirst ein Freund vom jemanden wenn du ihm in den schwersten Zeiten hilfst“ hatte Bosnien-Herzegowina in diesen schweren Momenten ihrer jüngsten Vergangenheit viele FreundInnen gewonnen, die dann geholfen haben wann es am schwersten war. In den Kriegstagen der neunziger Jahre, als die Bosnier gegen die Aggressoren kämpften, kam die materielle Hilfe aus der ganzen Welt. Aus der, traditionell freundschaftlichen, Österreich kam eine andere Art von Unterstützung, die als Botschaft an Europa gerichtet und von einen enormen Wert war, nämlich Botschaft über die Ungerechtigkeit und die Verbrechen, die in Bosnien geschahen.
Bericht: Bosnien-Herzegowina auf dem Weg zur EU
Bewegungsfreiheit
Das Zentrum der zeitgemäßen Initiativen (ZZI), gemeinsam mit der Volkshilfe, organisierte am Donnerstag, den 17. September 2009, im Wissensturm Linz einen Vortrags- und Diskussionsabend mit dem Titel "Bosnien und Herzegowina auf dem Weg zur EU" (Bewegungsfreiheit).
Am Donnerstagvormittag wurde der Empfang mit den Vertreter der Stadt Linz veranstaltet, bei dem Mag. Samir Rizvo (Beauftragter der bosnischen Regierung für die Gespräche über die Visumsliberalisierung) Herr Momo Sevarika (Konsul der Botschaft von Bosnien-Herzegowina in Wien), Prof. Hugo Schanovsky (Linzer Altbürgermeister), Herr Damir Saracevic (Vorsitzender des ZZI) und Herr Hamza Sinanovic (Präsidiumsmitglied des ZZI) teilnahmen. Bei dem Treffen wurde über das Visumregime, über die Integration, das zweisprachige Aufwachsen, über das Pflegen der kulturellen Identität, sowie über die versprochene Unterstützung der Stadt Linz für den Bau des Internats in Srebrenica gesprochen, wobei ein Fortschritt erreicht wurde.
Bericht: Unter der UN-Fahne
Internationale Gemeinschaft und der Völkermord in Srebrenica
Das Zentrum der zeitgemäßen Initiativen (ZZI) organisierte am Freitag, den 5. Juni 2009, an der Johannes Kepler Universität (JKU) in Linz die Präsentation des Buches von Hasan Nuhanovic"Unter der UN-Fahne" (Internationale Gemeinschaft und der Völkermord in Srebrenica).
Die Veranstaltung eröffnete der Vorsitzende des ZZI Damir Saracevic mit der Einführungsrede, in der Herr Saracevic die Fakten bezüglich des Völkermords an Bosniaken der Enklave Srebrenica schilderte. Er sprach auch über die Wichtigkeit der Auseinandersetzung mit der Kriegsvergangenheit für die bosnische, aber auch für die österreichische Gesellschaft.
Ich flehte um meinen Tod
Frauen als Kriegsopfer
In der Organisation des Zentrums der Zeitgemäßen Initiativen (ZZI) hat am Samstag, 29.09.2007, in Linz die Internationale Konferenz unter dem Namen "Ich flehte um meinen Tod" (Frauen als Kriegsopfer) stattgefunden. Es wurde unter der Teilnahme von zahlreichen Referenten aus dem kulturellen und öffentlichen Leben der Stadt Linz und des Landes OÖ sowie den Gästen aus Bosnien-Herzegowina über das Thema "Frau als Kriegsopfer" aus verschiedenen Perspektiven gesprochen.
Die Veranstaltung eröffnete die österreichische Schauspielerin und Regisseurin Johanna Tschautscher, die die Fragmente aus dem Buch "Ich flehte um meinen Tod" vorlas.
Einleitende Worte wurden von Damir Saracevic, Präsident des ZZI in Österreich, und Emir Zlatar, Präsident des ZZI in Bosnien-Herzegowina, gehalten.
Gäste und Referenten der Konferenz waren auch Frau Bakira Hasecic, Vorsitzende der Vereinigung "Frauen als Kriegsopfer", und Vergewaltigungsopfer Dzemila Subasic, die - sichtlich erschüttert, nur einen kleinen Teil der Geschehnisse während der Aggression auf Bosnien-Herzegowina präsentierten.






